Düsseldorf, 02.07.2017, von Sebastian Vogler (LV NW)

1.200 THW-Kräfte im Einsatz für das Gelbe Trikot

Mit rund 1.200 ehrenamtlichen Kräften unterstützte das Technische Hilfswerk (THW) die Durchführung der ersten beiden Etappen der Tour de France. Das größte Radrennen der Welt begann am 1. Juli mit einem Zeitfahren in Düsseldorf und führte am Folgetag durch 16 nordrhein-westfälische Kommunen ins belgische Lüttich.

An mehreren Notschleusen sichern THW-Kräfte den Zugang für Rettungskräfte für den Notfall.
Foto: Thomas Lunkwitz

Mehrere Monate bereitete sich der THW-Landesverband Nordrhein-Westfalen intensiv auf dieses Großereignis vor. In Abstimmung mit Kommunen und Kreisen, durch die der Radtross fuhr, wurden die Aufgaben des THW vereinbart. Der Großteil der eingesetzten Helferinnen und Helfer betrieb Notschleusen für Rettungskräfte. Ferner hielt das THW Fahrzeuge und Kräfte sowohl für Lotsendienste als auch für Lautsprecherdurchsagen vor. Mit letzteren hätte die Bevölkerung vor Gefahren, z.B. im Falle eines aufziehenden Unwetters, gewarnt werden sollen. Einsatzschwerpunkte waren die Städte Düsseldorf und Mönchengladbach, die Städteregion Aachen sowie der Kreis Mettmann.

Der THW-Landesbeauftragte für NRW, Dr. Hans-Ingo Schliwienski, zog nach dem zweitägigen Einsatz ein positives Fazit: „Das THW hat sich als zuverlässiger, professioneller Partner in der Gefahrenabwehr präsentiert und seinen Beitrag zu einem erfolgreichen Tour-Auftakt geleistet. Unseren Einsatzkräften danke ich für ihr außerordentliches Engagement.“

Die Einsatzkräfte kamen aus den Geschäftsführerbereichen Aachen, Düsseldorf und Mönchengladbach, durch die die Strecke der Tour de France verlief. Weitere Helferinnen und Helfer stammten aus den Geschäftsführerbereichen Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen, Köln, Münster und Wesel.

Die Geschäftsstellen Aachen, Düsseldorf und Mönchengladbach sowie die Dienststelle des Landesbeauftragten richteten an diesem Wochenende Leitungs- und Koordinierungsstäbe ein. Diese nahmen im Hintergrund organisatorische und administrative Aufgaben wahr. Zudem entsandte das THW Fachberater in die Stäbe der Einsatzleitungen, die den Kontakt zu den Anforderern hielten und über die Einsatzmöglichkeiten des THW berieten.

Erstmals mit im Einsatz war das neu gegründete VOST-Team (Virtual Operations Support Team) des THW. Die Ehrenamtlichen aus ganz Deutschland beobachteten soziale Medien mit speziellen Werkzeugen und führten eine digitale Lagekarte. Auf Twitter suchten sie nach wichtigen Hashtags, auf Facebook prüften sie insgesamt 16 Seiten mit mehr als 3 Millionen Followern auf einsatzrelevante Informationen und Ereignisse, z.B. Verkehrsprobleme oder Bewegung von Personenströmen.


  • An mehreren Notschleusen sichern THW-Kräfte den Zugang für Rettungskräfte für den Notfall.
    Foto: Thomas Lunkwitz

  • Die Stäbe der Geschäftsstelle Düsseldorf und der Dienststelle des Landesbeauftragten nehmen organisatorische und administrative Aufgaben wahr.
    Foto: Sebastian Vogler

  • Rund 1.200 THW-Kräfte waren bei den ersten beiden Etappen im Einsatz - der Großteil übernahm den Betrieb von Notschleusen.
    Foto: Helmut Wenzel

  • THW-Kräfte betrieben in Düsseldorf zehn Notschleusen für Rettungskräfte.
    Foto: Nico Johann

  • Mehrere Fachgruppen Führung/ Kommunikation unterstützten beim Führen der THW-Einheiten.
    Foto: Daniel Claus

  • THW-Kräfte öffnen eine Notschleuse für den Rettungsdienst.
    Foto: Nico Johann

  • Rund 1.200 THWler waren an beiden Tag im Einsatz für die Tour de France.
    Foto: Thomas Lunkwitz

  • An beiden Tagen stellte das THW Fahrzeuge für Transport und Lautsprecherdurchsagen zur Verfügung.
    Foto: Thomas Lunkwitz

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