Das Technische Hilfswerk OV Düsseldorf kann auf ein Jahr voller Dienststunden, Einsätze, Übungen und Kameradschaft zurückschauen.
Zu Beginn des Jahres kam es zu einem Stromausfall im Bereich des S-Bahnhofes Düsseldorf-Wehrhahn. Das durch die Deutsche Bahn (DB) angeforderte THW leuchtete in der nächtlichen Aktion den Bahnsteig aus und sorgte so für die Sicherheit der Fahrgäste, bis der Schaden behoben werden konnte. Im weiteren Verlauf des Jahres wechselte die Ortsverbandführung von dem langjährigen Ortsbeauftragten Rolf Sommer mit seinem Stellvertreter Heinz Espenhahn zu dem neuen Duo Guido Müller und Michaela Donner, welche fortan an der Spitze des Ortsverbandes Düsseldorf stehen.
Neben unzähligen Diensten der einzelnen Fachgruppen, wurden auch die Kompetenzen der unterschiedlichen Einheiten in Übungen gefragt. So fand Februar eine städteübergreifende Übung in Aachen statt, bei welcher es galt, eine sichere Stromversorgung nach einem Tornado zu errichten. Im August kam es zu einem größeren Brandereignis im Monheimer Stadtgebiet, bei welchem der Ortsverband mit rund zehn weiteren Ortsverbänden die Maßnahmen der Feuerwehr unterstütze. Anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk fand in diesem Jahr die Übungsserie FÜLEX25 statt.
„Ich kann mich an keinen Termin der FÜLEX25 erinnern, an welchem keine Einheiten des Ortsverbands Düsseldorf beteiligt waren“, so der Regionalstellenleiter Alexander Heynen. Des Weiteren beschreibt er den stetigen Einsatz der Düsseldorfer Helfer als eine hervorragende Leistung und verlässliche Größe im Katastrophenschutz.
Mit dem Einsatz nach einem Großbrand in Velbert, kam das Jahr 2025 langsam zu einem Abschluss. Dort waren Einsatzkräfte aus mehreren Ortsverbänden nach dem verheerenden Brand in dem Schloss Hardenberg im Einsatz, um den Dachbereich und den Schutt abzutragen.
Im weiteren Verlauf des Abends wurde die versammelte Kameradschaft vom Nikolaus überrascht, welcher die Führungskräfte der Technischen Züge sowie den Regionalstellenleiter zum Karaoke aufforderte und somit den Abend humorvoll gestaltete. Das war nicht der einzige Grund der weiten Anreise des Nikolauses, denn er überreichte allen Helfer*innen und Junghelfer*innen kleine Präsente zum Versüßen der Adventszeit.
Nach dem förmlichen Teil wurde der Abend mit Speis‘ und Trank bei netten Gesprächen und Beisammensein ausklingen gelassen.

