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Düss,

Bei Stau Rettungsgasse bilden – Alarmfahrtübung des Technischen Hilfswerkes

Düsseldorf, 07.03.2026 – Über den Samstagvormittag verteilt übte das Technische Hilfswerk (THW), Ortsverband (OV) Düsseldorf, das sichere und richtige Fahren unter Beanspruchung der Sonder- und Wegerechte. Die zuvor festgelegte Route führte quer durch Düsseldorf und auf die andere Rheinseite zum OV Neuss.

Bereits am Morgen trafen sich die Kraftfahrer*innen des OV Düsseldorf in Lichtenbroich zur Übungsbesprechung und zum Briefing. Nach den letzten Informationen durch die Organisatoren Thomas Lunkwitz und Dr. Leon Pietschmann führten die Helfer und Helferinnen zunächst ausgiebige Fahrzeugkontrollen durch, um Probleme während der Fahrt zu verhindern.

Neben ehrenamtlichen Helfer*innen aus Düsseldorf nahm auch Sascha Hilcken aus dem OV Wermelskirchen an dem Training teil. „Für mich war der Tag sehr aufregend und lehrreich“, erzählt er nach der Übung. Gerade da das THW selten zum Einsatz komme, sei es umso wichtiger, diese anspruchsvolle Situation realitätsnah zu üben, um die Unfallgefahr bei einer realen Fahrt zu mindern.

Rund 90 Minuten nach dem Start des ersten Fahrzeuges sind alle unfallfrei am Ortsverband in Neuss angekommen. Ehe die Rückfahrt angetreten wurde, wechselten die Teams ihre Positionen, um sowohl die Sicht als Beifahrerin als auch als Fahrerin zu erleben.

Die Teilnehmenden sind sich nach den Fahrten einstimmig sicher: Die Übung war ein voller Erfolg. Der Großteil der anderen Verkehrsteilnehmer reagierte souverän und bildete überwiegend gute Rettungsgassen, welche den Einsatzkräften das Durchkommen erleichterten. Auch die einspurige Engstelle auf der Fleher Brücke in Richtung Düsseldorf stellte kein großes Problem dar, da vermutlich viele der Autofahrerinnen bereits durch das erste Einsatzfahrzeug sensibilisiert worden seien, mutmaßen die Helferinnen im Nachhinein.

Im Anschluss an die Übung zieht Leon Pietschmann ein positives Resümee: „Der Lerneffekt war besonders groß, da die Besatzungen mit unterschiedlichsten Situationen konfrontiert worden sind – seien es nun unübersichtliche Kreuzungen, unerwartete Reaktionen anderer Verkehrsteilnehmer oder der dichte Stadtverkehr.“ Pietschmann lobt zudem die hohe Disziplin und Konzentration der Beteiligten, appelliert jedoch auch daran, dass Schnelligkeit niemals den Aspekt der Sicherheit vernachlässigen dürfe.


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