Siegburg, 27.03.2021, von Guido Müller

Sprengung in Siegburg

Am 24. März 2021 wurde am Wolsberg in Siegburg bei Grünschnittarbeiten festgestellt, dass sich an einem etwa sieben Kubikmeter großen Felsblock ein breiter Riss gebildet hatte. Bei einer Begehung zeigte sich, dass der in einer Höhe von etwa 30 Metern über einer Straße befindliche Felsen ins Rutschen geraten war und sich langsam in Richtung Straße neigte. Ein hinzugerufener Geologe bestätigte eine akute Gefahr für Fußgänger und Autofahrer und warnte vor einem drohenden Felssturz.

Bild: Bora Tarkan

Die Stadt Siegburg bat infolgedessen, das THW um Amtshilfe und forderte die Fachgruppe Sprengen aus dem THW Ortsverband Düsseldorf an, um den Felsblock durch eine Sprengung beseitigen zu lassen.

Die Sprengung erfolgte am Samstag. Aufgrund der nahen Bebauung und der in Sichtweite gelegenen Autobahn A3 musste die Gefährdung durch Steigflug deutlich reduziert werden. Für die Sprengung wurde daher bewusst eine möglichst geringe Menge Sprengstoff gewählt. Darüber hinaus wurde der Felsen vollständig mit Geotextil umwickelt und zusätzlich mit schweren Gummimatten abgedeckt.

Da sich nach der ersten Sprengung kein sichtbarer Erfolg zeigte, musste eine zweite Sprengung mit etwas erhöhten Lademengen erfolgen. Die zweite Sprengung brachte den Erfolg. Mit geringen manuellen Nacharbeiten konnte die Gefahr eines Felssturzes beseitigt werden. Der Vertreter der Stadt Siegburg zeigte sich nach dem Einsatz zufrieden.

Tatkräftige Unterstützung erhielt man durch die THW Ortsverbände Wuppertal (Fachgruppe Sprengen) und Siegburg (Fachgruppe Räumen und Bergungsgruppe), sowie die Feuerwehr Siegburg und die Polizei.


  • Bild: Bora Tarkan

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  • Bild: Guido Müller

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