Fachgruppe Sprengen (FGr Sp)

Foto : Guido Müller
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Das Leistungsspektrum der Fachgruppe Sprengen (FGr Sp) reicht vom Sprengen im Rahmen der Gefahrenabwehr bis hin zu pyrotechnischen Darstellung von Schadenszenarien bei Übungen. 

Die Sprengexperten verfügen genauso über das nötige „Know-how“, unterspülte und verbogene Schienenstränge schnell und präzise zu trennen, wie einsturzgefährdete Gebäude oder Bauwerksteile kontrolliert niederzulegen. 

Eine Einsatzoption ist beispielsweise auch das Sprengen von Bäumen nach Stürmen oder von Bäumen unter Schneelast, wenn diese mit der Motorsäge nicht mehr gefahrlos gefällt werden können. Das Sprengen von Eisstauungen, damit angestautes Wasser wieder abfließen kann, gehört ebenso zum Einsatzspektrum, wie das Sprengen von Deichen bei extremen Hochwasserlagen. 

Für die Feuerwehr ist die Fachgruppe Sprengen ebenfalls von Interesse: Durch gezielte Sprengungen lassen sich Lösch- und Rauchabzugsöffnungen herstellen, um die Brandbekämpfung zu erleichtern. 

Neben dem Einsatz der Fachgruppe zur Gefahrenabwehr kann diese auch im Natur- und Umweltschutz tätig werden, beispielsweise bei der sprengtechnischen Anlage von Feuchtbiotopen.

Die Geräteausstattung dieser Fachgruppe ist darauf ausgelegt, kurzfristig Sprengungen verschiedenster Art durchzuführen. Sie umfasst ein spezielles Sortiment an Werkzeugen und Geräten zur Vorbereitung und Durchführung von Sprengungen sowie zur Sicherung von Personen und Sprengstellen. Darüber hinaus verfügt sie über die Möglichkeit Sprengstoffe und Zündmittel zu transportieren.

Aufgrund ihrer Personalstärke und Ausstattung ist die Fachgruppe Sprengen bei den vorbereitenden Arbeiten zu Sprengungen meist auf die Unterstützung anderer THW-Einheiten angewiesen.

 

Siehe auch - Internetseite von Jürgen Truckenmüller