Düsseldorf, 26.06.2020, von Thomas Lunkwitz

Ausgelaufener Dieselkraftstoff sorgt für Dauereinsatz des THW

Eine Woche hielt das Eisenbahnunglück in Wülfrath die THW Kräfte in Atem. Die Anger musste währenddessen mittels eines provisorischen Damms und einer Großpumpe um die Unglücksstelle umgeleitet werden. Der Ortsverband Düsseldorf übernahm dabei die Versorgung mit Kraft- und Schmierstoffen für die Pumpen.

Foto: THW / Zuzana Margurova

Durch den Unfall der Lok am 18.06. waren einige tausend Liter Dieseltreibstoff in des Erdreich gelangt. Große Teile des Erdreiches waren hierdurch kontaminiert und es galt zu verhindern, dass der Kraftstoff in die Anger gelangt und so weitere Umweltschäden anrichtet. Daher war das THW seit vergangenem Freitag bereits im Einsatz und hatte die Anger mittels eine provisorischen Staudamms und einer großer Pumpe weiträumig um die Unglücksstelle umgeleitet.

Im Dreischichtbetrieb stellten die Ortsverbände (OV) Mülheim a.d.R., Ratingen und Solingen den Betrieb der Pumpe sicher. Die Versorgung mit Kraftstoff war die Aufgabe des Materialerhaltungstrupps der Fachgruppe Logistik des OV Düsseldorf. Rund um die Uhr waren die Einsatzkräfte bereit Kraftstoff nachzuliefern, wenn nötig.

Durch die geringe Wassermenge der Anger lief die Pumpe jedoch auf geringer Leistung, so dass eine tägliche Lieferung ausreichte.

Am Montag wurde ein Teil des Prellbocks, ein 150 Tonnen schwerer Betonblock durch das THW gesprengt. Seine instabile Lage macht das abtragen von verseuchtem Erdreich unterhalb des Blocks unmöglich und die Verantwortlichen befürchteten aufgrund der Wettervorhersage, dass Dieseltreibstoff in den Lauf der Anger gespült werden könnte.

Nach fast einer Woche Dauereinsatz war der Einsatz mit Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft am Donnerstagabend beendet.


  • Foto: THW / Zuzana Margurova

  • Foto: THW / Zuzana Margurova

  • Foto: THW / Zuzana Margurova

  • Foto: THW

  • Foto: THW / Kjell Heinze

  • Foto: THW / Nico Johann

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