Düsseldorf, 07.09.2019, von Thomas Lunkwitz

Von der Baracke, ins Provisorium, zur Unterkunft

Nach Jahrzehnten der Improvisation und Übergangslösungen hat der Ortsverband Düsseldorf der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk eine angemessene Unterkunft erhalten. Der zweite und letzte Teil des Bauprojektes wurde am Samstag feierlich eingeweiht. Im Anschluss öffneten sich die Türen und Tore für Jedermann im Rahmen des Tags der offenen Tür.

„Von der Baracke, ins Provisorium, zur Unterkunft.“, so könnte man den Werdegang der Behausungen der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) in Düsseldorf zusammenfassen. Am Samstag konnte das THW in einem Festakt die Einweihung des zweiten und letzten Bauabschnittes, den Fahrzeughallen, feiern. Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel folgte der Einladung um sich persönlich ein Bild von der neuen Heimat zu verschaffen.

Über viele Jahrzehnte mussten die Einsatzkräfte des THW Düsseldorf mit Provisorien und Übergangslösungen als ihre Heimat leben. Der Weg führte seit Gründung 1952 über die Zietenstraße, Christophstraße, das Katastrophenschutzzentrum auf der Posener Straße und die Oberhausener Straße hin zum Mündelheimer Weg 49. Die vorherigen Räumlichkeiten waren oftmals viel zu klein, in schlechtem Zustand oder nie für eine längere Unterbringung des THW gedacht. Doch was lange währt, wird endlich gut und die Einsatzkräfte können sich über die großzügigen Umkleiden, Schulungs- und Büroräume aber auch neue Hallen mit ausreichend Platz freuen.

Der örtliche Leiter des THW, Ortsbeauftragte Rolf Sommer, bedankte sich bei allen Anwesenden für die gute Zusammenarbeit. In seiner Rede führte er die verschiedenen Stationen des Ortsverbandes auf und berichtete anschaulich von den Problemen die es zu lösen galt.

In Anschluss übergab er das Wort an Geisel der wiederum seine Dankbarkeit für das Engagement aller für die Stadt hervorhob.

Darüber hinaus, gab es aber noch etwas zu feiern. So konnte Sommer zwei verdienten Kameraden für 40 Jahre Engagement danken und überreichte Alfred Witte und Kurt Pfitzner im Namen des THW-Landesbeauftragten Dr. Hans-Ingo Schliwienski eine Auszeichnung.

Im Anschluss an den offiziellen Teil, öffneten sich die Tore des THW für Jedermann. Im Rahmen des ersten „Tag der offenen Tür“ beim THW in Düsseldorf, stellten sich die Einheiten und Gruppen vor. „Technik erleben“ war das Motto unter dem ein Technik-Parcours zum Mitmachen und selber ausprobieren einlud. An zehn Stationen konnten Groß und Klein Maschinen erleben und selber ausprobieren, die sonst wohl kaum jemand zuhause hat.

Eine Hüpfburg in Form eines THW-LKW, Kinderschminken und ein Luftballonkünstler waren weitere Highlights für die kleinen Gäste und waren gut besucht.

Obwohl das Wetter sehr wechselhaft war, folgten viele Menschen der Einladung und genossen einen spannenden und abwechslungsreichen Tag beim THW.

Für alle, die ein Teil der THW Familie werden möchten, wird am Dienstag 17.09.2019 um 19:00 Uhr am Mündelheimer Weg 49 ein Informationsabend angeboten.


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